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Verlustfaktor und ESR
Der Verlustfaktor tan ist der Quotient aus Wirk- und Blindanteil des Scheinwiderstandes.
Die Verluste entstehen hauptsächlich im Dielektrikum, dargestellt durch R im Ersatzschaltbild.
Parallel zu R liegt der Isolationswiderstand Ris,
der allerdings nur bei sehr niedrigen Frequenzen tan beeinflußt.
Weitere Verluste sind bedingt durch die endliche Leitfähigkeit der Kondensatorbeläge und den Übergangswiderstand zwischen Belägen und Anschlußdrähten, dargestellt im Ersatzschaltbild durch den Reihenwiderstand r. L stellt die verbleibende Eigeninduktivität dar.
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Der Verlustfaktor ist z. B. bei Wechselstromkondensatoren, die mit starken Strömen belastet werden, von Bedeutung: Ein zu großer tan kann durch die aufgenommene Wirkleistung zu übermäßiger Erwärmung und damit zu verkürzter Lebensdauer führen.
ESR (Equivalent
Series Resistance)
ESR-Werte werden nicht in den jeweiligen Datenblättern der einzelnen Reihen genannt. Werte für bestimmte Kapazitäten können nach folgender Formel berechnet werden:
ESR = tan · (2 · · f · C)-1
tan : siehe Datenblatt der jeweiligen WIMA-Reihe.
f: Frequenz des Wechselspannungsanteils in der Applikation. |
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