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Metallisierter Aufbau
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Der metallisierte Aufbautyp erlaubt es, Wickelkondensatoren mit größeren Kapazitätswerten in miniaturisierten Bauformen herzustellen (~ 0.01µF bis 100µF und
größer). Bei M-Kondensatoren werden dünne Aluminiumschichten (~ 0.03µm) als leitende Beläge auf die Isolierfolien aufgedampft. Bei einem Durchschlag verdampft durch den Kurzschlußstrom der dünne Metallbelag rings um die Fehlstelle, ohne daß dort die Güte des Dielektrikums heragesetzt wird. Es entsteht ein isolierender "Hof", der Kondensator bleibt intakt (Selbstheilung). Die dadurch bedingte Kapazitätseinbuße von einigen pF ist bedeutungslos.
Bei metallisierten Kondensatoren kann die Durchschlagsfestigkeit der Isolierfolie voll ausgenutzt werden. Schwachstellen in ihr werden schon bei der Herstellung der Kondensatoren ausgebrannt. Dies erlaubt die Verwendung dünnster Isolierfolien bis herab zu < 1µm Folienstärke.
Den Vorteilen der geringen Abmessungen und der Ausheilfähigkeit metallisierter Kondensatoren steht der Nachteil begrenzter Strombelastbarkeit als Folge der dünnen aufgedampften Belagschichten gegenüber.
Vorteil: Aufbau mit dem günstigsten Kapazitäts/Volumen-Verhältnis.
WIMA Serien mit metallisiertem Aufbau:
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