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Konstruktionsbedingte Eigeninduktivität
Je nach Aufbau erzeugt ein Wechselstrom im Kondensatorwickel ein mehr oder weniger ausgeprägtes Magnetfeld, das sich als Induktivität messen lässt.
Alter Typ mit hoher Eigeninduktivität |
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Die Länge des
Wickelelements
bestimmt die Höhe der
Eigeninduktivität |
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Moderner WIMA Typ
Moderne Kunststofffolien-Kondensatoren sind über die gesamte Stirnfläche des Kondensatorwickels kontaktiert. Die Eigeninduktivität des Wickels ist dadurch kurzgeschlossen und wird reduziert auf das jeweilige Rastermaß (0,8 nH/mm) und die verbleibende Länge der Anschlußdrähte (im Falle von SMD-Kondensatoren auf den Abstand zwischen den Lötflächen).
Durchschnittswerte für praktische Anwendungen: längenbezogene Induktivität =
0,8 nH/mm
Beispiel: Drahtlänge = 2 x 3 mm + RM
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WIMA MKS 02 / RM 2,5 mm
Eigeninduktivität L < 8 nH
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WIMA SMD /Size Code 1812
Eigeninduktivität L < 6 nH
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| Ansteigende Wickellänge im Verhältnis zur Kapazität ergibt große Kontaktierungsfläche und garantiert niedrige ESR -Werte.
Somit heben sich Kunststofffolien-Kondensatoren aufgrund ihrer HF-Eigenschaften, die gleich oder besser sind als die von Keramik-Kondensatoren in vergleichbarer Bauform, ab. |
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