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Langzeitstabilität / Zeitliche Inkonstanz
Umwelteinflüsse wie Wärme, hohe Feuchtigkeit und starke mechanische Erschütterung können über längere Zeit durch Alterung zu einer bleibenden Veränderung des Kapazitätswertes führen.
Durch die Angabe der zeitlichen Inkonstanz wird festgelegt, bis zu welchem Maß sich die Kapazität eines Kondensators unter der Einwirkung von Umwelteinflüssen max. verändern darf.
In der Regel wird die zeitliche Inkonstanz in % angegeben. Als Zeitspanne geben die einschlägigen Normen zwei Jahre vor, wobei regelmäßig auf eine Temperatur von +40°C bezogen wird. Änderungen nach zwei Jahren fallen kaum ins Gewicht.
Typische Werte sind z.B. bei KT- /MKT-Kondensatoren ±3%, bei KP- /MKP-Kondensatoren je nach Ausführung ±0.5 bzw. ±1%. |
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