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Impulsbelastung

Bei metallisierten Kondensatoren müssen dem Anwender infolge der begrenzten Strombelastbarkeit von Belägen und Kontaktierung Richtlinien für eine max. mögliche Impulsbelastung gegeben werden.

 

Diese Richtlinien werden durch sogenannte Impulsprüfungen ermittelt, in denen die im Anwendungsfall möglicherweise auftretenden Belastungen simuliert werden.

 

In einer Prüfschaltung entsprechend DIN-IEC 60384 Teil 1 wird der Prüfling aufgeladen und anschließend stoßartig entladen: Die Prüfspannung entspricht der Nenngleichspannung, die Prüfung erfolgt mit 10000 Impulsen, die Folgefrequenz beträgt 1 Hz.

 

Die Angaben der Impulsbelastbarkeit erfolgen als Flankensteilheit in V/µsec. Die Angaben für einzelne Kondensatorenreihen sind z.B. aus den CECC Bauartspezifikationen abgeleitet. Die Nenn- bzw. Betriebs-Flankensteilheit wird mit 1/10 der Prüf-Flankensteilheit vorgeschrieben.

 

Die Angabe der Flankensteilheit F in V/µsec ist indirekt die Angabe für die maximale Strombelastbarkeit.

 
C in µF
I in A
 
Die Angaben für die Flankensteilheit beziehen sich auf den vollen Nennspannungshub, so daß bei kleineren Betriebsspannungen auch die zulässigen Flankensteilheiten zunehmen können.