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Nennspannung
Jeder Kondensator ist für eine bestimmte Nennspannung ausgelegt, die er im Dauerbetrieb ohne Schaden aushalten muss.
Sie gilt allerdings nur für Umgebungstemperaturen < +85°C, bei höheren Temperaturen wird die max. zulässige Spannung oder "Dauergrenzspannung" durch Spannungsderating herabgesetzt.
Die Ursache hierfür sind winzige Schwachstellen im Dielektrikum, die bei erhöhter Temperatur stärker beansprucht werden und dann durchschlagen können.
Bei der Nennspannung unterscheidet man zwischen Gleich- und Wechselspannungsangaben. Im allgemeinen sind diese Angaben in Klarschrift aufgedruckt, bei sehr kleinen Kondensatorabmessungen kann ebenso wie bei der Toleranzangabe eine Verschlüsselung oder Codierung notwendig werden. |
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Spannungsderating
Bei allen thermoplastischen Kunststofffoliendielektrika sinkt die Spannungsfestigkeit mit wachsender Temperatur.
Das Spannungsderating gibt an, um wieviel Prozent sich die zulässige Spannung gegenüber der Nennspannung bei Gleichspannungsbetrieb ab +85°C, bei Wechselspannungsbetrieb ab +75°C bei 1K Temperaturzuwachs vermindert. |
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